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Verkehrspolitische Radtour

SPD-Ortsverein Bayreuth-Innenstadt

28.1.2006

Zusammenfassung:

Wer den Anteil des Radverkehrs in der Stadt erhöhen will, muss die Attraktivität des Fahrrads als Verkehrsmittel im städtischen Alltag verbessern. Ansatzpunkte dafür sind Image, Schnelligkeit, Bequemlichkeit und Sicherheit.

Immer mehr Radfahrer aber fühlen sich durch Radverkehrsanlagen der herkömmlichen Art gefährdet, behindert und zu Verkehrsteilnehmern 2. Klasse degradiert.

Der traditionelle Ansatz beruht einseitig auf baulichen und verkehrslenkenden »Sicherheitsmaßnahmen«, die nur zu oft den Radverkehr gegenüber dem motorisierten Individualverkehr ausbremsen und Radfahren unbequem machen; neuere Erkenntnisse zeigen zudem, dass diese Maßnahmen tatsächlich die Unfallrate erhöhen. Mit der »Fahrradnovelle« der StVO 1997 wurde dem Rechnung getragen. Sie enthält vor allem die Möglichkeit, »sonstige« Radwege einzurichten, d.h. solche, deren Benutzung freigestellt ist; außerdem enthält sie Mindestanforderungen an die Anordnung und Ausgestaltung benutzungspflichtiger Radwege. Diese Fahrradnovelle ist in Bayreuth bislang kaum umgesetzt, weite Teile der getroffenen Verkehrsregelungen sind rechtswidrig.

Dieser Text ist der »Begleittext« zu einer verkehrspolitischen Radtour des SPD-Ortsvereins Innenstadt, die am 28. Januar 2006 stattfand. Er zeigt einige Problempunkte (sowohl systemimmanente als auch spezifisch bayreutherische) und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

An der Radtour nahmen auch Vertreter des Bayreuther ADFC, des VCD und der BI Nordring teil.




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Frank Borger 2006-06-27